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AEON - Weltpremiere in Wien (Nachbericht inkl. Fotos)

  • 31.10.2014 22:52:00
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AEON - Weltpremiere in Wien (Nachbericht inkl. Fotos)

"Mit AEON haben wir das reiche Erbe traditioneller österreichischer Uhrenmanufaktur aufgenommen und mit Hilfe innovativer Technologien in eine neue Dimension geführt. AEON verbindet Design und Funktion in unvergleichlicher Art und Weise", beschriebt Christian Hammer, der Erfinder und CEO des Hersteller RE'MMAH, die Essenz der Weltneuheit. Neben dem ersten AEON-Unikat präsentierte Schauspieler, Maler und Designer Sascha Wussow sein rockiges Exklusivmodell. Die begleitende Fotoausstellung namens "AEON – ein Zeitgefühl" stammte von Nik Pichler, der die einzigartigen Zeitabläufe von AEON in seinen kongenialen Werken dokumentierte.

Die rund einen Meter hohe Standuhr AEON, die aus edlen Materialen wie Corian und Edelstahl handgefertigt ist und mit einem voraussichtlichen Verkaufspreis von rund 16.900 Euro auf das luxuriöse Uhrensegment abzielt, definiert die Zeit neu: Diese wird von drei Kugeln, die sich auf drei Schienen frei bewegen, angezeigt. "Das Ganze ist eine Kombination aus archaischem Artefakt, Kunstobjekt, Rauminstallation und Uhr, die physikalische Regeln scheinbar auf den Kopf stellt", so Hammer.

High-Tech meets österreichische Formvollendung

"Damit unsere Vision einer formvollendeten Kugeluhr funktionieren konnte, mussten wir technologisches Neuland betreten", erklärt Christoph Peinthor, technischer Leiter des Projekts und Co-CEO von RE' MMAH. "Nach diversen wissenschaftlichen Machbarkeitsstudien, die wir in Auftrag gegeben hatten, entwickelten wir anfangs parallel zwei sehr unterschiedliche Prototypen – bis nach mehr als einem Jahr intensiver Grundlagenforschung unser Favorit feststand." Nachdem die sehr komplexe Technik gereift war – zahlreiche Sensoren messen und halten die Position der Kugeln im Zehntelsekundenabstand, "ging es daran, die Technik hinter dem stark reduzierten Design verschwinden zu lassen", so Peinthor. Das Ergebnis der mehrjährigen Bemühungen: "AEON – die Uhr" als Design-Highlight mit bestechender Funktionalität war geboren. Und aus Hammer & Peinthor wurden "Zeitrebellen, weil wir uns an keine Regeln halten."

Waldviertler Wackelsteine auf Weltraummission

Inspirationsquellen für "AEON – die Uhr" begleiteten war durch den bisherigen Lebensweg geprägt: "Ich war schon als Kind in unserem Haus umgeben von mehr als hundert Uhren, geprägt durch die Sammelleidenschaft meines Großvaters. In meiner Waldviertler Heimat gibt es zudem tonnenschwere Granitblöcke, die leicht beweglich auf ihrer Unterlage balancieren", erinnert sich der AEON-Erfinder Hammer. "Außerdem hat mich schon immer der legendäre Monolith in Stanley Kubricks '2001: Odyssee im Weltraum' in seinen Bann gezogen. Heimatliche Wackelsteine und schwebender Monolith – beide haben mich 2012 auf die Idee gebracht, die Zeit neu zu definieren."

"AEON" – in der griechischen Literatur wird damit die Lebenszeit, im übertragenen Sinne die Ewigkeit, bezeichnet – vereint also die Mystik des Waldviertels mit der Ästhetik künstlerischer Zukunftsvisionen. Ähnlich symbolträchtig haben die RE'MMAH-Geschäftsführer die Kollektionen geplant: "Wir limitieren jede Kollektion auf 333 Stück – genauer gesagt: 333 Unikate, da jedes Modell bis ins kleinste Detail handgefertigt ist", sagt Christoph Peinthor.

Dass Hammer und Peinthor von Anfang an auf dem richtigen Weg sind, zeigen die vielen positiven Reaktionen zu einer Zeit, als "AEON – die Uhr" noch in Entwicklung war. Hammer: "Irgendwie hat sich unser Projekt sogar bis nach New York herumgesprochen. Wir haben seit einiger Zeit die Einladung, 'AEON – die Uhr' in einer US-Fernsehshow im Frühjahr des kommenden Jahres zu präsentieren."

"Billy the Kid" Sascha Wussow gestaltet Exklusivmodell

"Wir freuen uns sehr, dass wir Sascha Wussow für die Gestaltung des ersten Exklusivmodells gewinnen konnten", zeigte sich Christian Hammer bei der Weltpremiere im Studio am Naschmarkt stolz. "Seine rockig-peppig-bunte Interpretation von 'AEON – die Uhr' ist der ideale Kontrapunkt zu dem auf das Wesentliche reduzierte Design der Standardausführung."

Der Schauspieler, Maler und mit dem Label "Billy the Kid" bekannte Designer Sascha Wussow hat für sein kraftvolles Werk Airbrush, Gold und Edelsteine verwendet.

Die RE' MMAH-Geschäftsführer planen, künftig weitere Künstler einzuladen, um deren Vision von Zeit und Ewigkeit als AEON-Sondereditionen zu realisieren. Außerdem sollen neben der vorgestellten Tischversion Modelle mit Wandbefestigung und Standfuß auf den Markt kommen.

 Gelebte Verantwortung & soziales Engagement

Den "Zeitrebellen" Christian Hammer und Christoph Peinthor ist es ein zentrales Anliegen, der Region, aus der die Inspiration und Idee zu "AEON – die Uhr" stammen, wichtige Impulse zurückzugeben. So wird "AEON – die Uhr" vollständig in Österreich hergestellt – Ausnahme ist die Beschaffung von Materialien, die hier nicht vorkommen –, die Wertschöpfung bleibt somit soweit möglich in der Region. "Außerdem verpflichten wir uns, nach Verkauf einer kompletten Kollektion einen sechsstelligen Eurobetrag bedürftigen österreichischen Familien zukommen zu lassen, wo etwa ein Elternteil bei einem Unfall verstorben ist", verspricht Hammer.

Ab 2015 erhältlich

"AEON – die Uhr" verbindet in einmaliger Art und Weise Inhalt und Form: "Sie ist mehr als Design, weil sie funktionell ist. Und sie ist mehr als eine Uhr, weil sie mehr zeigt als die Zeit", beschreibt Christian Hammer die Besonderheit von "AEON – die Uhr", die voraussichtlich am 1. Jänner 2015 erhältlich ist.

 

Eindrücke des Events, Fotos (c) Andrea Zehetner / Studio am Naschmarkt

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